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| 19.06.2013 | Sie befinden sich hier: kochwissen / länderkunde / Spanien / Madrid / | |||
Gewonnen: Ösi-Grillbuch!Der österreichische Haubenkoch Adi Bittermann und Grillweltmeister Adi Matzek zeigen in "Grillen mit Adi & Adi", wie wie s richtig geht am Rost: von den ganz großen Stücken bis zum saftigen Steak, vom knusprigen Grillhenderl bis zum delikaten Fisch, vom Krauthappel bis zu Melanzani. Ein Fleischer, der aus der Grill- und Barbecueszene kommt, arbeitet hier mit einem Spitzenkoch zusammen, der immer offen für Neues ist.
Kochmonster verloste ein Exemplar des Buches "Grillen mit Adi & Adi" im Wert von 20 Euro! Preisfrage: Womit wird im Kochmonster-Grillrezept "Grill & Fill" die Hackzwiebelfüllung karamellisiert? Antwort: Trehalosezucker. Der glückliche Gewinner ist:
Sebastian Friedrich aus 04177 Leipzig
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![]() Steaks aus dem iPhoneKochmonster-Shoppartner Gourmetfleisch bringt das Steak in unsere Lieblingsspielzeuge iPhone, iPod und iPad: die App Steak Timer bringt alle relevanten Infos rings ums edle Kurzgebratene auf den Punkt. Der besondere Clou aber ist der Timer: einfach gewünschten Gargrad von rare bis well done einstellen – und pünktlich erinnert ein Warnton den Koch ans Umdrehen und schließlich die Ruhezeiten des Steaks. Die Softwar ist kostenlos im App-Store erhältlich.
—————————— Wer hat's erfunden?Da muss die Grande Nation jetzt ganz tapfer sein: Paul Cartlege, Geschichtsprofessor an der Universität Cambridge, konnte nachweisen, dass die ersten Winzer Frankreichs Griechen waren. Im sechsten Jahrhundert v. Chr. ließen sich griechische Seehändler aus Phokäa an der Rhonemündung nieder, gründeten die Stadt Massalia (das heutige Marseille), pflanzten Rebstöcke aus Griechenland und machten sich die an der Rhone hausenden wilden ligurischen Keltenstämme mit einem Getränk aus vergorenen Trauben zum Freund, das sie in Amphoren transportierten. Kaum zu glauben, wenn man Weine aus Frankreich und Griechenland heute gegeneinander blind testet. ——————————
Männer an den Herd!Über 90 Prozent der deutschen Frauen erwarten von ihrem männlichen Partner, dass er es nicht nur im Bett, sondern auch am Bräter bringt. Nach einer Emnid-Umfrage für das Magazin "Reader's Digest" sind dies bei den Frauen unter 29 Jahren sogar 95 Prozent, während weniger als drei Viertel der Männer dies von ihren Partnerinnen erwarten. Wie immer bei Statistiken sollte man aber auch bei diesem Thema nur Studien trauen, deren Ergebnisse man selbst gefälscht hat. Emnid fragte nämlich synchron mit ab, wieviel kochende Frauen zu Fertiggerichten greifen. Das sind angeblich nur sieben Prozent, bei Männern 15 Prozent. Und wer bitte schaufelt die Milliardenumsätze in die Säckel des kulinarisch-industriellen Komplexes von Nestlé bis Unilever? ——————————
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Madrid
„Tapear“ in der Hauptstadt
"De Madrid al cielo, y en el cielo una ventanita desde donde verlo" – „Von Madrid in den Himmel und von dort ein Fensterchen, um hinunterzuschauen.“ Die Madrilenen halten viel auf diesen alten Spruch und sind stolz auf ihr „Paradies“, auf ihre Hauptstadt, das Zentrum Spaniens. Die Einwohner Madrids genießen das pulsierende Leben in den Straßen bis zur späten Stunde und verbringen ihre Zeit auf den Terrassen der Cafés, in den Tabernas und Tascas.
————————————————————————————————————————— Stilvolle Hotels in Madrid findet man bei Spanien mit Flair. —————————————————————————————————————————
Für Genießer ist la capital genau das Richtige, ein Schmelztiegel verschiedenster Kulturen und Gastronomien. Denn die Küche Madrids ist geprägt durch den Zustrom der Menschen aus anderen Regionen – von Andalusien bis zum Baskenland – und nicht zuletzt auch durch den Einfluss der kastilischen Nachbarregionen. Und so wird in Madrid gegrillt, gebraten und geschmort. Fleisch von Rind, Lamm und Schwein – und Fisch, der frischer nicht hier an der Küste sein könnte.
TapasWas aber die vielschichtige Küche Madrids am besten widerspiegelt, sind die kleinen Rationen, die Tapas, die man bevorzugt als Aperitif vor den Mahlzeiten zu sich nimmt. Das kann am späten Vormittag ein pintxo mit Tortilla sein und dazu eine caña, Bier vom Fass. Oder auch zwischendurch eine Auswahl der zahlreich angebotenen Muscheln, Calamares, eingelegten Sardellen, hausgemachten Kroketten oder Gambas – in jeder Form: gekocht, von der Plancha (auf der heißen Platte gebraten), al ajillo (mit Knoblauch) oder con gabardina (im Teigmantel).
WeinTrinkt man Wein, handelt es sich um einen chateo – ein chato ist ein kleines Glas Wein. Wenn aber – wie es manchmal der Fall ist – der richtige Wein ein Bier ist, spricht man von „ir de cañas“, Bier trinken gehen. Diese Art, freundschaftliche Beziehungen zu pflegen, kann sich unter Umständen die ganze Nacht hinziehen.
Patatas bravas (Wilde Kartoffeln)Hunderte Rezepte existieren für die Begleitung der knusprig frittierten Kartoffeln. Traditionell werden sie mit einer pikanten Sauce und Olivenöl übergossen, andernorts sind sie umhüllt von einer Mayonnaise oder Alioli.
Das folgende Rezept sieht beides vor:
Für die Salsa brava die Tomaten halbieren und in eine Schüssel reiben. Auf kleinem Feuer in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen. Die geriebene Tomate, Zucker, Lorbeerblatt, Paprika und Cayennepfeffer zufügen. Hitze ein wenig stärker schalten, und die Sauce etwa zehn Minuten kochen, bis sie auf ein Viertel reduziert ist und ein dunkleres Rot annimmt. Pfanne vom Herd ziehen. Essig und Salz zufügen. Für die Zubereitung der Kartoffeln das Olivenöl in eine tiefe Pfanne gießen und auf 135 Grad erhitzen. Langsam die Kartoffeln darin frittieren, das dauert etwa zehn Minuten. Sie werden keine Farbe annehmen, aber vollständig weich sein. Das lässt sich mit einem Holzstäbchen überprüfen. Kartoffeln herausnehmen und abtropfen lassen. Nun die Temperatur auf 180 Grad erhöhen, Kartoffeln erneut in die Pfanne geben und etwa sechs Minuten frittieren, bis sie knusprig und gebräunt sind. Abtropfen lassen und je nach Belieben salzen. Die Salsa brava auf einen Teller geben, darauf die Kartoffeln verteilen. Mit ein wenig Alioli versehen und mit Schnittlauch bestreuen. Ein paar kleine Holzspießchen auf eine Seite des Tellers legen. Tipp: Man könnte auch die Kartoffeln zuvor kochen und dann kurz vor dem Servieren im sehr heißen Öl frittieren.
Gambas al ajillo (Knoblauchgarnelen)Eine Tapa par excellence. Ein einfaches, schnelles Gericht; nichts Besseres für die Geschmacksnerven.
Für 4 Pers.: 1/4 Tasse Olivenöl, 6 Knoblauchzehen, geschält und in feine Scheiben geschnitten, 20 große Garnelen (gambas, ca. 1/2 kg), geschält und ohne Darm, 1 rote Pfefferschote, 1 TL Cognac, 1 TL gehackte Petersilie, grobes Meersalz (z.B. Maldon), gutes Brot zum Eintunken
Das Olivenöl in einer Pfanne auf mittlerem bis lebhaftem Feuer erhitzen. Den Knoblauch etwa zwei Minuten braten, bis er anfängt Farbe zu nehmen. Claudia Mussotter
Rezept-Tipp: Mejillones en escabeche (Marinierte Miesmuscheln) |
plat du jourJoan RocaDer frisch gebackene "Beste Koch der Welt", der in der aktuellen globalen Rangliste des britischen "Restaurant"-Magazins sogar den hochgelobten Kopenhagener René Redzepi überrundete, kocht seit Jahrzehnten im eigenen Restaurant "Celler de can Roca" im nordspanischen Girona gemeinsam mit seinen Brüdern auf Dreisterne-Niveau. In seinen Gerichten vereint er die kulinarische Tradition Kataloniens mit der Feinsinnigkeit globalisierter Highend-Kochkunst.
Kochmonster präsentiert in den kommenden Tagen mehrere komplexe Rezepte, die Joan Roca anlässlich seiner Woche als Gastkoch in Roland Trettls Restaurat "Hangar 7" im Salzburger Flughafen gekoch hat . Zu den Rezepten... das jüngste gericht Filetto al saleDer Berliner Szene-Italiener Pino Bianco über sein Hauptgericht: "In der Basilikata wird für dieses Gericht, das es natürlich nur an besonderen kochmonster – Deutschlands erstes Kochportal für Männer. Mit aktuell 904 sorgfältig auf Hobbyküchen-Verhältnisse angepasste Highend-Rezepten von internationalen Starköchen wie Dieter Müller, Hans-Stefan Steinheuer, Gordon Ramsay, Jörg Sackmann, Tim Raue, Harald Rüssel, Christian Jürgens, Douce Steiner, Christian Rach, Simon Taxacher, Björn Freitag, David Thompson, Johanna Maier, Kolja Kleeberg, Johannes King, Gunther Ehinger, Thomas Kammeier, Ali Güngörmüs, Roland Trettl, Mario Lohninger, Christian Scharrer, Bernd Siener, Hans Gerlach, Michel Roux, Michael Wollenberg, Karl-Josef Fuchs u.v.m. Diese Rezepte sind unseren registrierten Mitgliedern vorbehalten. Anmeldung mit Name und Mailadresse, es müssen keinerlei weitere Daten angegeben werden, die Mitgliedschaft ist kostenlos, alle Daten werden natürlich vertraulich behandelt und dienen nur zur internen Verwaltung unserer Mitgliedschaften.
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