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| 18.05.2013 | Sie befinden sich hier: teufelsküche / | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gewonnen: Kerle-Grillbuch!Männer an die Grillzangen, Frauen an die Beilagen? In dem Buch "Grillen für echte Kerle & richtige Mädchen" werden die Grenzen verschoben: für die Herren Rezepte und Angebertricks für pures Fleischvergnügen, für die Damen raffinierte Ideen für Spießchen, Beilagen & Co., die Freundinnen beeindrucken, aber einfach nachzumachen sind. So können echte Kerle weiter vollen Einsatz am Grill zeigen und richtige Mädchen heiße Partys feiern.
Kochmonster verlost drei Exemplare des Buches "Grillen für echte Kerle & richtige Mädchen" Gesamtwert von 45 Euro! Preisfrage: Auch bei Kochmonster gibt es Rezepte fürs Frauengrillen – mit welcher arabischen Gewürzmischung wird bei den Spießchen mit den Aprikosen das Lamm angeschärft? Antwort: Maldon Raz el-Hanout. Die glücklichen Gewinner sind:
Boris Zimmermann aus 40476 Düsseldorf Bettina Kersting aus 32816 Schieder-Schwalenberg Josip Jovanovic aus 76467 Bietigheim
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![]() Steaks aus dem iPhoneKochmonster-Shoppartner Gourmetfleisch bringt das Steak in unsere Lieblingsspielzeuge iPhone, iPod und iPad: die App Steak Timer bringt alle relevanten Infos rings ums edle Kurzgebratene auf den Punkt. Der besondere Clou aber ist der Timer: einfach gewünschten Gargrad von rare bis well done einstellen – und pünktlich erinnert ein Warnton den Koch ans Umdrehen und schließlich die Ruhezeiten des Steaks. Die Softwar ist kostenlos im App-Store erhältlich.
—————————— Wer hat's erfunden?Da muss die Grande Nation jetzt ganz tapfer sein: Paul Cartlege, Geschichtsprofessor an der Universität Cambridge, konnte nachweisen, dass die ersten Winzer Frankreichs Griechen waren. Im sechsten Jahrhundert v. Chr. ließen sich griechische Seehändler aus Phokäa an der Rhonemündung nieder, gründeten die Stadt Massalia (das heutige Marseille), pflanzten Rebstöcke aus Griechenland und machten sich die an der Rhone hausenden wilden ligurischen Keltenstämme mit einem Getränk aus vergorenen Trauben zum Freund, das sie in Amphoren transportierten. Kaum zu glauben, wenn man Weine aus Frankreich und Griechenland heute gegeneinander blind testet. ——————————
Männer an den Herd!Über 90 Prozent der deutschen Frauen erwarten von ihrem männlichen Partner, dass er es nicht nur im Bett, sondern auch am Bräter bringt. Nach einer Emnid-Umfrage für das Magazin "Reader's Digest" sind dies bei den Frauen unter 29 Jahren sogar 95 Prozent, während weniger als drei Viertel der Männer dies von ihren Partnerinnen erwarten. Wie immer bei Statistiken sollte man aber auch bei diesem Thema nur Studien trauen, deren Ergebnisse man selbst gefälscht hat. Emnid fragte nämlich synchron mit ab, wieviel kochende Frauen zu Fertiggerichten greifen. Das sind angeblich nur sieben Prozent, bei Männern 15 Prozent. Und wer bitte schaufelt die Milliardenumsätze in die Säckel des kulinarisch-industriellen Komplexes von Nestlé bis Unilever? ——————————
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Willkommen beim kochmonster unkochbar Endlich: Tierquälen live!
Kann Massentierhaltung gut für das Tier sein, oder sind selbst formal wie lebensmittelrechtlich "vorbildliche" Mastbetriebe nichts anderes als eine perverse Fleischerzeugungsmaschinerie? Schön, dass die Geflügel-Lobby – die Berliner IDEG Informationsgemeinschaft Deutsches Geflügel GmbH – interessierten Hühner- und Putenfreunden die Antwort nun ganz freiwillg per Web-TV nache Hause liefert: Auf den soeben live geschalteten Seiten von geflügel.tv zeigen alte wie junge Massnfleischproduzenten, wie schön es die Tiere doch haben, weil von außen Frischluft hineinströmt in den Riesenstall, dessen automatische Fütterungsmaschinen sie in kuscheliger Nähe zu Zigtausenden Artgenossen aus vollen Zügen genießen dürfen, während der Juniorchef drei Minuten vom Optimieren der Technik in die Kamera stottert, über die Tiere selbst aber kein Wort verliert.
Das Kochmonster meint: Danke für die Aufklärung – wer jetzt noch Geflügelfleisch aus Tier-KZs kauft, hat wenigstens keine Ausreden mehr. unkochbar VerkochtDen aktuellen UNKOCHBAR entdeckte unser Leser Stefan aus Frankfurt im belgischen Brügge. Hier seine Beobachtung:
Liebe Kochmonster, bin gestern von einer kurierfahrt nach Brügge zurückgekommen und habe Euch erstaunliches zu berichten:
Wahrscheinlich verdorbene muscheln, waterzoe o.Ä.…
unkochbar EuterpizzaSo so, Sie haben geglaubt, der Tiefpunkt in der langjährigen Vergewaltigungsgeschichte von Neapels schönsten Ess-Export sei mit "Pizza Hawaii" erreicht? Oder mit "Bellagio" von "Pizza Max" mit "Rindersteakspitzen" (was immer das sein mag), Spargel und Sauce Hollandaise? Oder beim gleichen Lieferdienst die "Almeira" – "unsere Geschmackssensation" mit "edlen" Scampis, ""nussigem" Ruccola, "fruchtigen" Kirschtomaten, "leckerem" Frischkäse" und (!!!) asiatischer (!!!) Chilisauce? "Smileys" Ofen-Pappteller namens "Tampa Bay" mit Hähnchenbrust, Bambusschößlingen, Paprika und Satay-Sauce? Oder die "Curryburgh" aus dem gleichen Hause mit Currywurst, Currypulver und Curryketchup? Vielleicht auch mit "Joey's" Pizza "Wild Summer", die mit geräucherter Putenbrust und einem Pesto des nur im März wachsenden Bärlauchs die Jahreszeit verpasst?
Alles Pillepalle, Kleinscheiß, vergeben und vergessen gegen den Ende August verteilten Flyer von "Blizzeria" mit "pünktlich zum Oktoberfest" (3 Wochen vor dem Anzapfen in München...) komponierter Pizza "Neuschwanstein" (bayrischer Leberkäse auf Schlabberpizzaboden mit Spiegelei, scharfen Peperoni (?), "Sennerkäse" (??) und Süßem Senf. Noch immer nicht am Erbrochenen erstickt? Dann bestellen Sie Selbiges doch gleich ebenda – die "Pizza König Ludwig", zünftig hinterlegt von zwei "original bayrischen" Dirndl-Eutern, ist schneller verputzt, als dass man sich den Belag von Rahmsauce, Weisswurstscheiben, "Alpenkäse", Süßem Senf und Sauerkraut ein zweites Mal durch den Kopf gehen lassen kann. Gsuffa! unkochbar PutenwahnsinnEndlich mal gute Nachrichten aus der weiten Welt der Tier-KZs. Geflügel-Marktführer "Wiesenhof" hat im niedersächsischen Wildeshausen eine neuen Putenschlachtungs-Großbetrieb eingeweiht, bei dem nun auch der Tierschutz Einzug in die industrielle Massenfleischproduktion (hier geht's zum PETA-Video...) hält: "Hier haben wir neue Maßstäbe gesetzt, auch was den Tierschutz angeht", freut sich Peter Weshohann, Vorstandschef der "Wiesenhof"-Mutterfirma PHW im "Hamburger Abendblatt". Super! 5 Quadratmeter pro Tier? Artgerechte Kleingruppenhaltung? Lecker Biokörnerfutter? Jeden Tag 10 Minuten Reflexzonenstreicheln? Angenehme Vivaldi-Hintergrundmusik? Nö: "Die Tiere müssen nicht mehr mit der Hand aus dem Container herausgeholt werden, ein Transportband erledigt das nun ganz schonend". unkochbar AAAARRRRRIIIIBAAA!Da geht einem doch der Sombrero hoch: Schlimm genug, dass Lidl bei seinen Los Wochos auch noch den letzten Discounterkaktus als "mexikanische Spezialität" hochjubeln, aber das nackte Grauen kommt bei "Bier Mexiko-Flavour" um die Ecke. Das "El Tequito" ist ein "Biermischgetränk mit Limetten-Zitronengeschmack und typisch mexikanischem Flavour". Aha. Typisch mexikanischer Flavour? geht das noch ein bisschen ungenauer? Tequila? Reposado? Mezcal? Zapote? Huachinango? Unser Flavour-Tipp: wahrscheinlich schmeckt das "Bier" nach diesen gegrillten Schafshoden, in denen die Comancheros gern viele scharfe Chilis verstecken. Warum? Ganz einfach: Tute nächste Tage amerikanisch Arscheloche weh!
unkochbar Bio-Viagra aus Milch!Na - am Ende der Potenz noch soooo viel Begierde übrig? Aber weder Geld noch Traute (Nebenwirkungen!) für Viagra? Männer, die von Dauerarbeitslosigkeit im Lendenbereich bedroht sind können endlich aufatmen: Norddeutschen Lebensmittelwissenschaftlern ist gelungen, woran Hunderte hochbezahlte Spitzenchemiker jahrzehntelang scheiterten: Sie entwickelten ein sofort wirksames, extrem preisgünstiges und absolut nebenwirkungsfreies Potenzmittel. Hansano Konditorsahne – "Schneller steif, länger steif". Da kann auch bei der Österlichen Eiersuche nichts mehr schief gehen!
unkochbar Ohn Vokal noch günstigr!Lang hattn wir uns gfragt, wi s disr Suprmarkt schafft, "Frisch grob Bratwurst" odr "Gwürzts Schwinmtt" für nur 2,99 uro das Kilo anzubitn. ndlich habn si das Ghimnis glüftt: Si lassn nfach inn Vokal wg und gbn di dadurch rzilt Kostnsparnis dirkt an dn Kundn witr.
ds kchmnstr mnt: lsst dch gch ll Vkl wg, dnn wrds nch bllgr!!!
unkochbar Gurkennasen!Hilfreich für alle Konsumenten ist die Vorschrift für Anbieter, bei Obst und Gemüse in deutschen Supermärkten das jeweilige Anbauland nennen zu müssen. Wer zum Beispiel keine Holländischen Tomaten oder spanische Paprika kaufen will, findet hier sofort die nötige Information. Schwieriger wird es da in diesen Tagen schon, wenn man beim REWE-Ableger TOOM eine Salatgurke kaufen will, denn die kommt aus Holland, Deutschland, Belgien und Österreich. So zumindest steht's im Prospekt.
Das Kochmonster, stets reisefreudig, meint: Hut ab, nicht jedes Gemüse ist so viel rumgegurkt!
erwischt Lactose-LachnummerDie aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift "Ernährungs Umschau" hat, wie alles im Leben, zwei Seiten. Doch diesmal sind sie sich etwas zu ähnlich. Der Wissenschaftsredaktion der "Süddeutsche Zeitung" fiel als erste auf, dass das Titelmotiv fast identisch mit dem Anzeigenmotiv der vierten Umschlagseite ist – ein Foto des Laktosefrei-Herstellers "Minus L":
Titelbild
Anzeigenmotiv auf Rückseite
Die "Ernährungs Umschau" ist das Organ der "Deutschen Gesellschaft für Ernährung" (DGE), der von kritischen Beobachtern immer wieder eine intime Nähe zu den Lobbyisten und Lohnschreibern des kulinarisch-industriellen Komplexes vorgeworfen wird. Heike Recktenwald, Chefredakteurin der Ernährungs Umschau und Diplom-Ökotrophologin, sagte der "Süddeutschen Zeitung", dass Titelbild und Anzeige auf der Rückseite auffallend ähnlich seien, "hat bei uns nicht zu Diskussionen geführt".
Muss es auch nicht, denn die nette Dame im Fliederpulli ist nicht nur vorne und hinten auf der Zeitschrift zu sehen, sondern auch in der PDF-Broschüre von "MinusL" Und da wird es wirklich magic – hier nämlich hält sie mit der identischen Fingerstellung eine Milchflasche in der Hand:
unkochbar Toll! Quälfleisch jetzt noch billiger!
Eigentlich dachten wir, bei 2,22 Euro für ein Kilo Fleisch eines Lebewesens, das aufgrund unserer mitteleuropäischer Ernährungsgeschichte gemeinhin für essbar gehalten wird, sei der Tiefpunkt der Handelsmoral erreicht. Weit gefehlt – der REWE-Konzern geht in der aktuellen Hauswurfsendung seiner Marke "Toom" noch drunter: 1,80 Euro pro Kilo für eine halbe, "grob zerlegte" Sau der Handelsklasse U (laut Definition mit einem Muskelfleischanteil von nur 50 %).
Wie kann so ein Preis zustande kommen? Ganz einfach: Das Schwein, das hier grob zerlegt mit halbem Kopf über den Supermarkttresen geht, hat in den wenigen Monaten seiner Existenz nie Tageslicht gesehen und nie Gelegenheit gehabt, auch nur irgendetwas zu tun, was Tiere seiner Rasse gern tun. Statt sich munter im Deck zu suhlen, stand es mit wackeligen, weil völlig untermuskulierten Beinen auf völlig artungerechten Stahlgittern im Gestank seiner Exkremente und denen seiner Tausenden Tier-KZ-Mitleider, mit denen es auf engstem Raum ängstlich bis aggressiv zusammengepfercht die wenigen Monate bis zur Schlachtreife mit Futtermitteln zweifelhafter Herkunft von vollautomatischen Fütterungsmaschinen gemästet wurde.
Erst ganz am Ende dessen, was kein halbwegs vernunftbegabter Mensch mit "Leben" bezeichnen würde, und was im schlimmsten Fall (beim männlichen Ferkel) mit einer Messer-Kastration bei vollem Bewusstsein ohne Narkose begann, erst ganz am Ende also, darf es ein paar Schritte laufen. Zum Bolzenschussautomaten.
Wir verstehen, dass immer mehr Menschen auch in Deutschland sich Bio-Fleisch von ungequälten Tieren – auch wenn sie das gerne wollten – nicht leisten können, und deshalb bei solchen Sonder-"Angeboten" zugreifen. Wir meinen aber, sie sollten sich in den vier Sekunden vor dieser Kaufentscheidung diese Zeilen hier abrufen.
Das sind wir der Sau schuldig.
unkochbar Koch isch FinessEndlich ist der Beweis erbracht, dass industriell hergestellte Nahrungsmittel nicht nur ihren Konsumenten, sondern auch ihren Produzenten die Hirnzellen in Massen wegballern. "Du darfst kochen mit Finesse" heisst der angeblich Figur-schonende Sahneersatz im besten Dragan&Alder-Deutsch.
Lieber Verpackungsbetexter bei Unilever – Du darfst auch gern laut sagen, was drin ist in Deiner Plastiksahneflasche und hinten in Vierpunktschrift die Augen flimmern lässt: Wasser, 20% Magermilch, 12% Buttermilch, 3,5% pflanzl. Fett, 3,5% pflanzliches Öl, modifizierte Stärke, Milchzucker, Stabilisatoren (Methylcellulose, Xanthan, Carrageen), Zucker, EmulgatorE435, Aroma, Farbstoff Carotin.
2,6 Gramm Zucker auf 100 Gramm fördern also auch hier die fortschreitende Diabetisierung der Essenden Bevölkerung.
Kochmonster, das Du lieber mit Sahne arbeitest, in der einfach nur Sahne drin steckt, du hast es gut: "Du darfst kochen mit Hirn". unkochbar Feuer und Flammkuchen
Anfang des 19. Jahrhunderts hatten Backöfen – man mag es sich kaum vorstellen – noch keine digitalen Temperaturanzeigen. Damit die Brotbäcker dennoch wussten, wann der Steinofen mit den lodernden Holzscheiten die ideale Backtemperatur erreicht hat, schoben sie einen dünnen Testfladen (Brotteig aus Wasser und Mehl, keine Hefe) in die Hitze. Da zu diesem Zeitpunkt einige Scheite noch lichterloh brannten, nannten die Bäcker in der Pfalz und dem benachbarten Elsass das Ganze "Flammkuchen" (franz. Tarte flambée).
Ein extrem schnelles Gericht: die Backzeit von weniger als 10 Minuten erlaubte dazu keine hohen Beläge, Zwiebelringe, fein geschnittener Speck und nur leicht mit grobem Pfeffer und Salz gewürzte Creme Fraiche reichten für den bis heute unerreichten Original-Genuss.
Eine Spezialität, die seit ein paar Jahren von immer derberen Vergewaltigsversuchen auf diversen Volksfestständen konfrontiert wurde: mit Gouda überbacken, mit Dosenchampignons befleckt, mit Ananas und Schinken zum Hawaii-Aptraum mutiert.
Und dann das: "Spargel-Flammkuchen", der finale Todesstoß für die Elsässer Kulinarik-Kutur, in der aktuellen Supermarktswurfsendung als "Rezept" getarnt – "Dr. Oetker"- Pizzafertigteig (dieser mit Back-Chemie totgeworfene Gummifladen), dazu Olivenöl "Bertoli, ausgerechnet in (ausdrücklich zum Braten nicht geeignete) Margerine "gedünstete" Spargelstücke, und am Ende, als sei das alles noch nicht ekelerregend genug, 300 ml "Hollandaise"-Fertigschleim von "Thomy" aus dem Tetrapack darübergeschüttet – was sich alles zusammen bei den empfohlenen 30 Minuten Backzeit (??) bei 200 Grad zu einem garantiert unverdaulichem Batzen Nahrungspampe zusammenbackt.
Das Kochmonster meint: Würde einem Bundesbürger irgendwo in Somalia ein vergleichbares Unheil angetan werden – Schäuble hätte ihn längst von der GSG 9 frei schießen lassen. unkochbar Witzigmann von Klingonen entführt?"Stets auf der Suche nach besten Zutaten und optimaler Zubereitung hat mich die Mikrowellentechnik überzeugt. Sie kommt den gewachsenen Ansprüchen doppelt entgegen: Sie bringt eine enorme Zeitersparnis von bis zu 50% und sie läßt alle Gerichte vorzüglich gelingen. Sicher sind meine Rezepte der beste Beweis dafür."
Wer das gesagt hat? Nun ja, man mag es kaum glauben. Es ist der Original-Werbespruch von Jahrhundertkoch Eckhart Witzigmann für sein 1990 erschienenes Buch "Kochen mit der Mikrowelle - ausgesuchte Rezepte für Feinschmecker vom Meisterkoch".
Drei-Sterne-Meister aller Klassen und dann den (damals noch) unbefleckt guten Namen ausgerechnet für die bei allen Kochliebhabern am meisten verpönte Technologie beschmutzen? Dafür kann es nur zwei mögliche Erklärungen geben.
Entweder wurde Witzigmann Anfang der 1990er Jahren von Klingonen in einem Bird Of Prey entführt, geblitzdingst, und mit einem als Nahrungsmittelreplikator getarnten Disruptor zurückgebeamt, mit dessen Hilfe binnen 20 Jahren alle männlichen Lebewesen der Erde impotent gemacht werden sollten.
Vielleicht war am Ende der Koksvorräte (Witzigmann wurde 1993 zu zwei Jahren Drogenknast auf Bewährung verurteilt) ja auch einfach zu wenig Geld übrig.
Und zuviel Gier. mitmonstern Pizza mit Gyros, Ananas und Hollandaise. Rezepte mit "45 Cocktailtomaten häuten und aushöhlen". Supermerktwerbezettel mit "gefühllte Schnützel". Speisekartenlyrik mit "Caree vom Oktopus". Helfen Sie mit gegen den Hirnverlust am Herd – schicken Sie uns Ihr schönstes UNKOCHBAR-Foto! |
plat du jourJoan RocaDer frisch gebackene "Beste Koch der Welt", der in der aktuellen globalen Rangliste des britischen "Restaurant"-Magazins sogar den hochgelobten Kopenhagener René Redzepi überrundete, kocht seit Jahrzehnten im eigenen Restaurant "Celler de can Roca" im nordspanischen Girona gemeinsam mit seinen Brüdern auf Dreisterne-Niveau. In seinen Gerichten vereint er die kulinarische Tradition Kataloniens mit der Feinsinnigkeit globalisierter Highend-Kochkunst.
Kochmonster präsentiert in den kommenden Tagen mehrere komplexe Rezepte, die Joan Roca anlässlich seiner Woche als Gastkoch in Roland Trettls Restaurat "Hangar 7" im Salzburger Flughafen gekoch hat . Zu den Rezepten... das jüngste gericht Rehhaxenwickel und NussschnitzelDer Einsterner Harald Rüssel liefert eine Variation des Themas "Ein Tier, zwei Garzeiten": Geschmorte Rehhaxenwickel treffen auf kurzgebratene Nussschnitzel; dazu werden Kirschen mit Kaveripfeffer und Kartoffelmaultaschen mit Pllzfüllung gereicht." Zum Rezept... kochmonster – Deutschlands erstes Kochportal für Männer. Mit aktuell 904 sorgfältig auf Hobbyküchen-Verhältnisse angepasste Highend-Rezepten von internationalen Starköchen wie Dieter Müller, Hans-Stefan Steinheuer, Gordon Ramsay, Jörg Sackmann, Tim Raue, Harald Rüssel, Christian Jürgens, Douce Steiner, Christian Rach, Simon Taxacher, Björn Freitag, David Thompson, Johanna Maier, Kolja Kleeberg, Johannes King, Gunther Ehinger, Thomas Kammeier, Ali Güngörmüs, Roland Trettl, Mario Lohninger, Christian Scharrer, Bernd Siener, Hans Gerlach, Michel Roux, Michael Wollenberg, Karl-Josef Fuchs u.v.m. Diese Rezepte sind unseren registrierten Mitgliedern vorbehalten. Anmeldung mit Name und Mailadresse, es müssen keinerlei weitere Daten angegeben werden, die Mitgliedschaft ist kostenlos, alle Daten werden natürlich vertraulich behandelt und dienen nur zur internen Verwaltung unserer Mitgliedschaften.
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