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| 25.05.2013 | Sie befinden sich hier: boystoys / Thermomix / | |||
Gewonnen: Ösi-Grillbuch!Der österreichische Haubenkoch Adi Bittermann und Grillweltmeister Adi Matzek zeigen in "Grillen mit Adi & Adi", wie wie s richtig geht am Rost: von den ganz großen Stücken bis zum saftigen Steak, vom knusprigen Grillhenderl bis zum delikaten Fisch, vom Krauthappel bis zu Melanzani. Ein Fleischer, der aus der Grill- und Barbecueszene kommt, arbeitet hier mit einem Spitzenkoch zusammen, der immer offen für Neues ist.
Kochmonster verloste ein Exemplar des Buches "Grillen mit Adi & Adi" im Wert von 20 Euro! Preisfrage: Womit wird im Kochmonster-Grillrezept "Grill & Fill" die Hackzwiebelfüllung karamellisiert? Antwort: Trehalosezucker. Der glückliche Gewinner ist:
Sebastian Friedrich aus 04177 Leipzig
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![]() Steaks aus dem iPhoneKochmonster-Shoppartner Gourmetfleisch bringt das Steak in unsere Lieblingsspielzeuge iPhone, iPod und iPad: die App Steak Timer bringt alle relevanten Infos rings ums edle Kurzgebratene auf den Punkt. Der besondere Clou aber ist der Timer: einfach gewünschten Gargrad von rare bis well done einstellen – und pünktlich erinnert ein Warnton den Koch ans Umdrehen und schließlich die Ruhezeiten des Steaks. Die Softwar ist kostenlos im App-Store erhältlich.
—————————— Wer hat's erfunden?Da muss die Grande Nation jetzt ganz tapfer sein: Paul Cartlege, Geschichtsprofessor an der Universität Cambridge, konnte nachweisen, dass die ersten Winzer Frankreichs Griechen waren. Im sechsten Jahrhundert v. Chr. ließen sich griechische Seehändler aus Phokäa an der Rhonemündung nieder, gründeten die Stadt Massalia (das heutige Marseille), pflanzten Rebstöcke aus Griechenland und machten sich die an der Rhone hausenden wilden ligurischen Keltenstämme mit einem Getränk aus vergorenen Trauben zum Freund, das sie in Amphoren transportierten. Kaum zu glauben, wenn man Weine aus Frankreich und Griechenland heute gegeneinander blind testet. ——————————
Männer an den Herd!Über 90 Prozent der deutschen Frauen erwarten von ihrem männlichen Partner, dass er es nicht nur im Bett, sondern auch am Bräter bringt. Nach einer Emnid-Umfrage für das Magazin "Reader's Digest" sind dies bei den Frauen unter 29 Jahren sogar 95 Prozent, während weniger als drei Viertel der Männer dies von ihren Partnerinnen erwarten. Wie immer bei Statistiken sollte man aber auch bei diesem Thema nur Studien trauen, deren Ergebnisse man selbst gefälscht hat. Emnid fragte nämlich synchron mit ab, wieviel kochende Frauen zu Fertiggerichten greifen. Das sind angeblich nur sieben Prozent, bei Männern 15 Prozent. Und wer bitte schaufelt die Milliardenumsätze in die Säckel des kulinarisch-industriellen Komplexes von Nestlé bis Unilever? ——————————
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MyCook vs. Thermomix
Auf vielfachen Wunsch der Kochmonster-Leser weihen wir den professionellen Teil unserer Rubrik „Boystoys“ mit einem Vergleichstest der Heissmix-Technologien ein. Aus aktuellem Grund, denn mit dem „MyCook 1.8 Professional“ des spanischen Herstellers Taurus tritt ein mit 950 Euro preislich vergleichbarer Konkurrent zum Platzhirschen Vorwerk Thermomix TM 31 in den Ring; der semiprofessionelle „MyCook 1.6 Domestico“ kostet sogar weniger als 800 Euro.
Beide Systeme erlauben die komplette Bandbreite von Zubereitungsarten, für die ein starker Mixer mit eingebauter Heizoption gebraucht wird: - zerkleinern und pürieren - reiben (z.B.: Käse oder Paniermehl) - mahlen (z.B. Getreide, Kaffeebohnen) - pulverisieren (z.B. Würfelzucker) - hacken (z.B. Kräuter, Eiswürfel) - kochen (z.B. Gemüse, Kartoffeln, Reis, Milchreis, Marmelade, Pasta-Saucen) - schlagen (z.B. Sahne) - emulgieren von Speisen, die sonst im heissen Wasserbad gerührt werden müssen (z.B. Mayonnaise, Mousse au chocolate, Sauce Hollandaise) - kneten und rühren (z.B. Hefeteig, Brotteig) - Zubereitung von Babynahrung - Zubereitung von Eis - Zubereitung von Brotaufstrichen
Kochmonster schickte das Testgerät auf eine Profi-Catering-Tour in Dresden und Berlin mit zusammen über 600 Gästen. Unser Tester, der Hamburger Koch Lars Ginsberg, arbeitet bei diesen Einsätzen seit Jahren mit dem Thermomix und testete den Herausforderer „MyCook 1.8 Professional“ bei der Arbeit wie auch in seiner heimischen Familienküche.
Lars Ginsberg kochte im Hamburger "il Ristorante" zusammen mit dem damaligen Sous Chef Nils Henkel, war Sous Chef im Sylter "Gogärtchen“, drei Jahre Executive Sous Chef bei Olaf Niemeier im Side Hotel in Hamburg und arbeitete als Küchenchef in der "Orangerie" im Hotel Palm Beach und im Hotel "Gran Residencia" auf Gran Canaria. Ginsberg ist mit allen Kochwassern gewaschen, legt seinen Schwerpunkt im Moment aber auf Avantgarde-Catering und Molekularkochkurse seiner „Agentur für Genuss“.
In den zwei Wochen unter harten, berufsalltäglichen Bedingungen kamen rasch die Stärken und Schwächen der beiden Systeme an den Tag. Gleich auf liegen der Deutsche und der Spanier bei der Grundbedienung wie z.B. dem Sicherheits-Spateleinsatz auch bei laufendem Mixer.
Auch die Kraft der Motoren ist vergleichbar. Der MyCook machte nie schlapp, wenngleich Lars Ginsberg den Eindruck hatte, dass der Motor bei Dauergebrauch recht heiss wurde. Und dass, obwohl er von der Wattzahl her (800) dem Thermomix (500) überlegen ist. Ganz klar die Nase vorn hat der MyCook beim Erhitzen: Mit seiner 1000 Watt Induktions-Power ist er wesentlich schneller (und energiesparender als die Heizspirale bei Vorwerk.
Die Induktion ermöglicht Temperaturen bis 120 Grad, die Konkurrenz macht hier bei 100 Grad schlapp (Ausnahme: der Varoma-Dampfaufsatz kommt bis 116 Grad hoch). Lars Ginsberg nutzte die 20 Extra-Grade on location zum Anschwitzen diverser Zutaten in Trehalosezucker. Das ist ein im Profibereich oft und gern eingesetztes Disaccharid aus pflanzlicher Stärke mit etwa 45% geringerer Süßkraft als normaler Haushaltszucker und eignet sich z.B. zum fettlosen Anschwitzen über 100 Grad.
Ginsberg testete die 120 Grad auch mit der häuslichen Zubereitung einer Bolognese-Sauce, doch die schmeckte überhaupt nicht: „Das Gerät kann sehr gut alle Zutaten zerkleinern, für eine gute Bolognese müsste es aber bis 140 Grad heiss werden, um Fleisch und Zwiebeln auch in Fett angehen lassen zu können. Ganz von selbst kocht die Maschine also nicht, aber man kann z.B. das Fleisch in getrennter Pfanne kross braten und später zum Thermomixen dazu geben.“
Ebenfalls gut gelang Ginsberg die Zubereitung von Babynahrung, Marmeladen und sehr fluffigen Hefe-Brotteigen in häuslicher Küche, sowie Suppen (hier punktet der MyCook auch durch seinen mitgelieferten Zweitbecher), Pürees und eine „extrem schnell emulgierte Hollandaise“ bei seinen Catering-Einsätzen.
Dass Ginsberg auch in Zukunft professionell lieber den Thermomix einsetzen will, liegt an einigen kleinen, aber für den Berufskoch doch sehr ärgerlichen Schwächen des Spaniers. Der Verzicht auf eine eingebaute Zutatenwaage (hat der Vorwerk und der Semiprofi-MyCook), einen vernünftigen Messbecher (geht nur bis 90 ml...) oder Komplett-Programme ließe sich im Arbeitsalltag noch verschmerzen, nicht jedoch die „fummelige Schließung des Deckels, die mit fettigen Fingern kaum funktionierenden Drucktasten des Bedienfeldes und das Fehlen von Saugfüßen“.
Dazu vermisste der Profi den wechselseitig schaltbaren rechts-links-Lauf und das Vertrauen in die Fehlermeldungen der Maschine: „Bei sieben der zehn möglichen Fehlermeldungen steht „einschicken“ in der Betriebsanleitung. Wie lange das bei einem spanischen Gerät dauert, möchte ich gar nicht wissen.“
Ebenfalls wenig Vertrauen hat Ginsberg in ein zentrales und ständig benutztes Bauteil: Der Spanner zum Fixieren und Lösen der Messer besteht aus Plastik und ist nur mit hauchdünnen Plastikachsen befestigt.
Im Dauergebrauch befürchtet der Profi hier eine böse Sollbruchstelle, noch dazu ist der komplette Unterbau der Mixbecher viel schwieriger zu reinigen als beim Thermomix: „Im harten Betrieb läuft da natürlich ständig irgendwas am Becher herunter und sammelt sich ausgerechnet an der Stelle, die ganz kompliziert zu reinigen ist.“
Ginsbergs Fazit: Für harten, professionellen Dauerbetrieb ist der MyCook auch wegen der problematischen Reinigungsfrage weniger geeignet – hier hat der Thermomix trotz der geringeren Maximaltemperatur noch die Nase vorn. Für den Hausgebrauch ist dagegen der mit 799 Euro deutlich günstigere MyCook 1.6 Domestico die bessere Wahl, bei dem sogar das komplette 3-Liter-Dampfkochset im Preis inbegriffen ist, der eine Wage eingebaut hat und mit 600 Watt Motorleistung für die Privatküche ausreichend Power mitbringt. |
plat du jourJoan RocaDer frisch gebackene "Beste Koch der Welt", der in der aktuellen globalen Rangliste des britischen "Restaurant"-Magazins sogar den hochgelobten Kopenhagener René Redzepi überrundete, kocht seit Jahrzehnten im eigenen Restaurant "Celler de can Roca" im nordspanischen Girona gemeinsam mit seinen Brüdern auf Dreisterne-Niveau. In seinen Gerichten vereint er die kulinarische Tradition Kataloniens mit der Feinsinnigkeit globalisierter Highend-Kochkunst.
Kochmonster präsentiert in den kommenden Tagen mehrere komplexe Rezepte, die Joan Roca anlässlich seiner Woche als Gastkoch in Roland Trettls Restaurat "Hangar 7" im Salzburger Flughafen gekoch hat . Zu den Rezepten... das jüngste gericht Pfingst-OchseAndreas Schinharl, Küchenchef im Münchner Feinkost-Tempel "Käfer", verrät seinen Trick, wie Ochsenkoteletts garantiert butterzart werden: er legt sie vier Tage in sardisches Olivenöl, Knoblauch und Kräutern ein. Zum Rezept... kochmonster – Deutschlands erstes Kochportal für Männer. Mit aktuell 904 sorgfältig auf Hobbyküchen-Verhältnisse angepasste Highend-Rezepten von internationalen Starköchen wie Dieter Müller, Hans-Stefan Steinheuer, Gordon Ramsay, Jörg Sackmann, Tim Raue, Harald Rüssel, Christian Jürgens, Douce Steiner, Christian Rach, Simon Taxacher, Björn Freitag, David Thompson, Johanna Maier, Kolja Kleeberg, Johannes King, Gunther Ehinger, Thomas Kammeier, Ali Güngörmüs, Roland Trettl, Mario Lohninger, Christian Scharrer, Bernd Siener, Hans Gerlach, Michel Roux, Michael Wollenberg, Karl-Josef Fuchs u.v.m. Diese Rezepte sind unseren registrierten Mitgliedern vorbehalten. Anmeldung mit Name und Mailadresse, es müssen keinerlei weitere Daten angegeben werden, die Mitgliedschaft ist kostenlos, alle Daten werden natürlich vertraulich behandelt und dienen nur zur internen Verwaltung unserer Mitgliedschaften.
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